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Tuesday, March 18, 2008
Kreditkarte bei Negativmerkmal

Hunderttausende Verbraucher in der Bundesrepublik sehen sich in der unangenehmen Lage, keine Kreditkarte von ihrer Bank zu bekommen. Der Grund für die Ablehnung des Geldhauses ist meist der Status einer nicht ganz positiven Zahlungshistorie des Kunden. Diese ist meist verbunden mit entsprechenden Einträgen bei diversen Wirtschaftsauskunfteien. Diese Unternehmen speichern die Daten zum Zahlungsverhalten vieler Millionen Bundesbürger. So wird jede wirtschaftliche Aktivität dort vermerkt. Eine Zahlungsstörung, wie zum Beispiel ein nicht erfolgter  Geldeingang der Rechnung beim Handyanbieter, wird als Negativmerkmal eingetragen und bleibt in der Folge drei Jahre lang gespeichert. Mit einer solchen Bürde wird es für Betroffene nahezu unmöglich, an eine Kreditkarte zu gelangen.

In den letzten Jahren hat sich aber ein innovatives Produkt auch auf dem deutschen Markt etabliert. Die Prepaid Kreditkarte kann auch von Personen mit einschlägiger wirtschaftlicher Vorgeschichte erworben werden, da bei den Produkten vom Herausgeber kein Kreditrahmen zur Verfügung gestellt wird und daher auch keine Prüfung der Kreditwürdigkeit des Antragstellers erfolgt.
Mit einer Prepaid Kreditkarte kann der Inhaber nur dann Transaktionen tätigen, wenn er zuvor für ein ausreichendes Guthaben auf seinem Kartenkonto gesorgt hat. Weist das Konto keine ausreichende Deckung auf, wird der Zahlungsvorgang abgelehnt. Eine Verfügung von Beträgen oberhalb des Guthabens ist zur Gänze unmöglich.

Die Prepaid Kreditkarte kann überall dort eingesetzt werden, wo auch herkömmliche Karten mit einem Kreditlimit akzeptiert werden, weil die technische Ausstattung identisch ist.
Die neuen Produkte eignen sich für alle Konsumenten, die aus irgendwelchen Gründen von ihrer Bank keine Kreditkarte bekommen, aber dennoch nicht auf den Komfort des Plastikgeldes verzichten möchten. So stellen die Karten auch eine sehr gute Kreditkarte für Studenten dar, weil auch diese Personengruppe aufgrund eines zu geringen monatlichen Einkommens von  vielen Banken stiefmütterlich behandelt wird.
Waren zu Beginn nur ausländische Institute bereit, derlei Karten anzubieten, finden sich heute unter den vielen Anbietern auch große deutsche Institute, darunter auch öffentliche Banken.

Posted at 10:19 am by aktienblog
 

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